zurück
[STP]

Physikalische Grundlagen der Leistungsteigerung

Die Leistung eines jeden Motor ist direkt davon abhängig davon welche Gemischmenge pro Zeiteinheit durchgesetzt d.h. verbrannt und damit in mechanische Energie umgesetzt wird.

Um die Leistung zu steigern gibt es im Prinzip 3 Möglichkeiten:

A: Die Verbrennung zu optimieren.

B: Den mechanischen Wirkungsgrad zu verbessern.

C: Die durchgesetzte Gemischmenge pro Zeiteinheit, daher den volumetrischen Liefergrad zu vergrößern, z.B. durch Vergrößerung von Hubraum, Steuerzeiten und Drehzahl.

Welche Möglichkeiten sind nach diesen physikalischen Grundsatz machbar ?

Möglichkeit A ist nur mit Einschränkung möglich, da vom Konstrukteur des Triebwerk meistens vorgegeben. In unseren 670 Hubraumsatz machen wir davon Gebrauch.

Möglichkeit B ist ohne tiefgehende Eingriffe, viele Prüfstandversuche und Dauerläufe kaum möglich.

Möglichkeit C ist die übliche Möglichkeit dieses Ziel zu erreichen.

Hier gibt es wieder prinzipiell 3 Möglichkeiten:

  1. Hubraum ist durch nichts zu ersetzen, es sei denn durch noch mehr Hubraum !
    «If a little is good, more is better, to much is perfect» (Yankee Spruch).
  2. Durch längere Steuerzeiten. Dem sind Grenzen gesetzt, sogar relativ schnell.
  3. Durch höhere Drehzahl. Diese "kosten wenig und wiegen nichts" fordern aber über kurz oder lang Ihren Tribut...

Was nützt Ihnen ein Motor der bei 6000 wach wird, und bei 8000 abwinkt? Mit Sicherheit kein Spaß im täglichen Fahrbetrieb! Und wie kommen Sie damit Nachts um Halbeins den Bürgersteig hoch, ohne das die ganze Nachbarschaft aus dem Bett fällt?

Eine sinnvolle Kombination aller aufgeführten Möglichkeiten ergibt erst eine "vernünftige" Lösung.

Im folgenden die Aufzählung der Möglichkeiten:

Hiermit sind weitgehend alle Möglichkeiten gegeben, anzufügen bleiben chemische Aufladung z.B. Stickoxyd Einspritzung und mechanische Aufladung mit Kompressor/Turbolader.

Verbrauch:

Von nichts kommt nichts, wir können diese Tatsache nicht umstoßen. Die mechanische Physik lehrt uns daß bei gleicher Drehzahl eine erhöhte Leistung nicht mit einen proportionalen Mehrverbrauch zu der höheren Leistung korrespondiert.

Zur Erklärung dessen: Wenn ein Referenzmotor bei 5000 U/min. 10 Liter Verbrauch und 50 PS leistet, hat ein gleicher Motor mit 5000 U/min. und 75 PS nicht unbedingt einen Verbrauch von 15 Litern sondern eher von 13..14 Litern...

 


Haben Sie Fragen? Möchten Sie etwas bestellen? Bitte benutzen Sie unsere Kontakt-Seite!

zurück